An dieser Stelle präsentiert Euch Jakob Kranz vom Fritz Stahlwerk jeden Monat den
Metal- Tipp.
SPAWN – HUMAN TOXIN (Morbid Records/ Soulfood)
Na, das wurde ja auch langsam mal Zeit, die Herren! Seit zwei Jahren bastelt Berlins Death Metal- Urgestein
mittlerweile am diesem Geschoss, aber die Wartezeit hat sich wirklich gelohnt!
Auf die
Lauscher gibt’s eine gute halbe Stunde Old School- Getrümmer, extrafett und so
richtig schön ungesund.
So sind zum Beispiel Deutschlands HNO- Ärzte ratlos, wo Sänger Matt eigentlich
seine gutturale Stimme herholt.
(Die Ergebnisse der Untersuchungen stehen noch aus, wahrscheinlich sind´s aber
die äußeren Glieder der Zehen).
Dazu grooven Zupf- und Trommelsektion wie tollwütige Abraumbagger zwischen
Blast- Wahnsinn
und präzisen Axis- Schockern herum. Lesenswerte, weil NICHT- Zombie- affine Texte,
geben dem ganzen eine persönliche Note, und abgerundet wird das Werk durch die perfekte Produktion.
Es drückt das Hirn, es rummst die Box, es flattert die Hose.
So und nicht anders gehört ein anständiger Death Metal gekocht! Mahlzeit.
Jakob Kranz